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Solarthermie im Einsatz


Einige Daten und Bemerkungen um Betrieb der Anlage

02.11.2011: Wartung der Anlage durch DHE, Regelung UVR1611 wird ausgetauscht, Anlage gespült und entlüftet.
Es stellt sich heraus, dass die Funktionsdefizite im Primärkreislauf (Abreißen der Wärmeübertragung bei zu geringem Fluss) durch zu hohen Gasgehalt verursacht sind. Ich werde darauf hingewiesen, wie der Primärkreislauf zu entlüften ist. Dies sollte in Zukunft etwa vierteljährlich geschehen.
Einstellung der Punpe A4 auf Stufe 2 als vernünftiger Kompromiss zwischen low flow und einer minimalen Durchflussgeschwindigkeit von 300l/h, um Gaseinschlüsse mitzureißen und am Sammelpunkt auszuscheiden.
Außerdem wird der Anschluss Warmwasserleitung am PWT neu montiert, da dort die Korrosion (Zinnausblühungen aus den Messingteilen) schon deutlich fotgeschritten war.

20.10.2011: Kesselwartung durch Fa. Wegener, Leipzig

12.07.2011: Übernahme des Wartungsvertrags der Anlage durch DHE - Drechsler Haustechnik Ehrenfriedersdorf.

März 2011: Das Regelrad der UVR1611 reagiert im Prinzip nur noch in einer Richtung, so dass nur noch auf die Schornsteinfegerfunktion zugegriffen werden kann.

Jan 2011: Auch Stufe 2 des Primärkreislaufs schaltet sich nicht mehr ordnungsgemäß zu.

Ende 2010: Insolvenz der Firma Solifer.

24.10.2010: Kesselwartung durch Fa. Wegener, Leipzig
Im Zuge einer Sichtprüfung wurden Mikrolöcher mit Kalkausblühungen an einigen Verbindungsteilen im Warmwasserbereich sowie an den Überlaufventilen entdeckt. Die Pumpe des Primärkreislaufs lässt sich nicht mehr auf Stufe 1 stellen, dann spricht sie gar nicht mehr an und der Primärkreislauf überheizt sich auf bis zu 130°.

28.10.2009: Wartung der Anlage durch Fa. Solifer, Freiberg
Anlage gespült und entlüftet. Wärmetauscher gespült.

19.10.2007: Wartung der Anlage durch Fa. Solifer, Freiberg

14.02.2006: Wartung der Anlage durch Fa. Solifer, Freiberg
Der Durchfluss im primären Solarkreis wurde von Stufe 3 auf Stufe 1 (Durchfluss 180 l/h) gestellt, um auch im Winter im sekundären Solarkreis Betriebstemperaturen über 60° zu erreichen, die direkt heizungswirksam sind. Bis dahin wurden nur 50° erreicht, die nur im unteren Pufferbereich eingespeist werden können.

Okt 2005: Austausch der Überlauf-Ventile durch Fa. Solifer, Freiberg
Durch fehlerhaft eingebaute Überlauf-Ventile am Speicher trat Wasser aus dem Brauchwasserkreislauf aus. Anlage zwei Tage ausgefallen.

08.04.2005: Wartungsintervalle auf 2 Jahre ausgedehnt

Febr 2005: Readjustierung der Anlage. Heizkreisvorlauftemperatur ist nun ausschließlich von der Außentemperatur und der Tageszeit abhängig.
Durch einen Fehler in der ursprünglichen Montage der Anschlüsse sitzt auf dem Fühler der Raum-Innentemperatur der Strahlungssensor, was die Temperaturregelung durcheinander gebracht hat. Im Ergebnis wurde der Heizkessel teilweise dauerhaft zugeschaltet und erst die (eigentlich deaktivierte) Brennersteuerung hat abgeschaltet. Die aufgezeichneten Kessellaufzeiten stimmen deshalb nicht mit den Brennerzeiten überein.
Lösung: Einflussfaktor der Rauminnen-Temperatur wurde auf 0 gesetzt. Das ist insofern auch logisch, da die Steuerung der Rauminnentemperaturen über die Heizkörperventile erfolgt und deshalb ein Einfluss der Rauminnen-Temperatur auf die Heizkreisvorlauftemperatur nicht erforderlich ist.

Dez. 2004: Inbetriebnahme des Datenloggers

05.11.2004: Wartungsvertrag mit Solifer

24.09.2004: Inbetriebnahme der Anlage


Dr. H.-G. Gräbe