Frontcover Hans-Gert Gräbe: Computeralgebra im Abitur
1. Auflage
Reihe "Eagle Starthilfe"
EAGLE Verlag, Leipzig 2018
http://www.eagle-leipzig.de/104-graebe.htm.

Über das Buch

Im Zeitalter von Smartphone, Laptop und Tablet begegnet uns das Thema Computeralgebra in der Schule in einer eigenartig antiquierten Form: Wenn nicht bereits beim GTR, dem grafikfähigen Taschenrechner, das Ende der (technologischen) Fahnenstange erreicht ist, so beim Casio Classpad oder dem TI-Nspire, den beiden gängigen CAS-fähigen Taschenrechner-Artefakten, die heute Klassenzimmer „bevölkern“. Beiden Geräten ist eigen, dass sie Computeralgebra als „Fertigprodukt“ und mit angezogener Handbremse bieten, denn das wirkliche Potenzial einer angemessenen sprachlichen Durchdringung der bearbeiteten Thematiken lässt sich mit einem solchen singulären, mit anderen digitalen Artefakten kaum vernetzbaren Gerät nicht erschließen. Gute Schülerinnen haben schnell Wolfram Alpha entdeckt und vermögen mit den dort gebotenen sprachlichen Möglichkeiten der Exploration einer spannenden Welt zu spielen.

Das vorliegende Buch ist als Starthilfe für eine mathematik-sprachliche Eroberung der Welt mit einem Computeralgebra-System (CAS) konzipiert. Die Konzepte werden im ersten Teil des Buches ausführlich erläutert und im zweiten Teil deren Anwendung in komplexem Kontext an den Lösungen der Abituraufgaben aus dem Leistungskurs Mathematik, Sachsen 2009, demonstriert. Die Materialauswahl hat urheberrechtliche Gründe, was aber für den propädeutischen Charakter dieses Buches keine Rolle spielt, da die Abituranforderungen seither eher zurückgeschraubt wurden. Das Buch ist als Arbeitsbuch konzipiert. Es geht um Einsichten als klares Ziel jeder sprachlichen und computersprachlichen Übung und um das computeralgebraische Potenzial – gerade auch an der Schnittstelle der Schulfächer Mathematik und Informatik. Dabei werden auch argumentative Pfade beschritten, die sich am Wegesrand andeuten, für die unmittelbare Abiturvorbereitung aber nebensächlich sind.

Alle Beispiele sind mit dem Open Source Computeralgebra-System Maxima angeschrieben und können leicht selbst nachvollzogen und modifiziert werden. An einzelnen Stellen werden außerdem Lösungen mit dem CAS Mathematica vergleichend besprochen.

Inhalt:

Hans-Gert Gräbe, September 2018



Prof. Dr. H.-G. Gräbe